Aktionen

Beteiligen Sie sich an den nachfolgenden Aufrufen!

Kein Patent auf Leben

„Kein Patent auf Leben!“ ist eine Initiative, die sich gegen die Patentierung von Pflanzen, Tieren, Gensequenzen, aber auch gegen die Patentierung von Stammzellen und Gewebe des Menschen und gegen jegliche Biopiraterie wendet.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion „Kein Patent auf Leben“!

Keine Patente auf Saatgut und Nutztiere

Die zunehmende Patentierung von Saatgut, konventionellen Pflanzensorten und Nutztierrassen bedeutet eine weitgehende Enteignung von Bauern und Züchtern: Landwirte dürfen ihr Saatgut aus der Ernte nicht mehr zurückzubehalten und Züchter können mit dem patentierten Saatgut nur noch sehr eingeschränkt weiter arbeiten.

Das Europäische Patentamt (EPA) hat im Interesse der multinationalen Konzerne in den letzten Jahren die Patentierbarkeit immer stärker ausgeweitet und die bestehenden Verbote unterlaufen. Unsere Nahrungssicherheit liegt zunehmend in den Händen einiger weniger transnationaler Chemie- und Biotechnologie-Konzerne.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion: „Keine Patente auf Saatgut und Nutztiere“!

Kein Pro-Gentechnik-Kurs

Im letzten Jahr konnte ein Verbot des Genmais MON810 durchgesetzt werden. Landwirtschaftsministerin Aigner stellte sich gegen den Willen ihrer CDU-Ministerkollegen. Seitdem wächst in Deutschland keine kommerziell angebaute Gentech-Pflanze mehr - ein schwerer Schlag für die Gentechniklobby. Doch laut Koalitionsvertrag setzt die neue Regierung wieder auf einen Pro-Gentechnik-Kurs. Und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner folgt bisher den Vorgaben: Schon kurz nach der Regierungsbildung hat sie im EU-Agrarministerrat für die Import-Zulassung des Genmais MIR604 des Agrokonzerns Syngenta gestimmt.

Aigners Zustimmung zeigt deutlich, dass die Regierung einen neuen Kurs in der Gentechnik eingeschlagen hat - die alte und neue Landwirtschaftsministerin scheint bereit zu sein, diesen auf EU-Ebene umzusetzen.

Mehr Informationen zu dieser Aktion bei Campact oder direkt zur Unterzeichnung des Blauen Briefs an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Schutz vor Risiken der Synthetischen Biologie

Zum Schutz der Artenvielfalt vor den Risiken der Synthetischen Biologie ruft der Verein Testbiotech in einer internationalen Unterschriftenaktion auf. Angesichts der Möglichkeit, künstliche Lebensformen zu schaffen, werden striktere Gesetze zum Schutz von Mensch und Umwelt gefordert. Freisetzungen von synthetischen Lebewesen sollen verboten, Firmen und Forschungseinrichtungen durch ein Überwachungssystem erfasst werden. Bis entsprechende gesetzliche Regelungen beschlossen sind, soll ein Moratorium für staatliche Förderung in Kraft treten.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion!

Stop the Crop - Wir wollen keine Gentechnik!

Der neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er jetzt eine Gentechnikpflanze für den Anbau in Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel „Amflora“ von BASF sollen bald weitere Zulassungen für Gentechnik-Mais folgen. Die Bundesregierung steht hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.

Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die neue Bundesregierung dies verstehen. Schreiben Sie an Frau Aigner und Herrn Röttgen und fordern Sie ein Moratorium für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion!

Zukunft säen - Vielfalt ernten!

Wir rufen zu einer europaweiten Kampagne auf: für gentechnikfreies Saatgut, für die Erhaltung des bäuerlichen Rechts, Samen aus eigener Ernte zu gewinnen, zu tauschen und zu vermarkten, für Transparenz im Saatgutbereich und für langfristige Ernährungssouveränität. Wir wehren uns gegen die Monopolisierung des Saatgutes durch transnationale Konzerne und eine weitere Verschärfung geistiger Eigentumsrechte auf Pflanzen.

Wir hoffen, dass sich viele Gruppen und weitere Initiativen dieser Saatgutkampagne anschließen, um mit Aktionen möglichst viele Menschen auf diese brennenden Fragen aufmerksam zu machen. Aktionen können nach Belieben regional, landesweit oder länderübergreifend geplant, koordiniert und auf der Webseite der Saatgutkampagne angekündigt und dokumentiert werden.

Erstunterzeichner sind:

Mehr Informationen bei: saatgutkampagne.org, die Unterschriftenliste steht als PDF-Datei (84 KB) bereit.