Unterschriftensammlung für den Nutzpflanzengarten im Bonner Uni Campus Poppelsdorf

Im künftigen Campus Poppelsdorf der Universität Bonn soll der Teil des Nutzpflanzengartens, der die heimischen Nutzpflanzen beherbergt und eine wichtige Funktion als Lehrgarten hat, durch einen Fahrrad- und Fußweg verdrängt werden. Dieser Weg könnte aber genauso gut um den Garten herum führen – die Studierenden müssten höchstens 60 m weiter laufen oder Rad fahren.

Allerdings bestehen die Stadtplaner auf einer schnurgeraden Ausrichtung dieses Weges in Verlängerung der Karlrobert-Kreiten-Straße. Damit wollen sie die über 150 Jahre alte Gartenidylle opfern. Ein Hektar Gartengelände ist ihnen ohnehin ein Dorn im Auge – das Campusgelände soll möglichst dicht mit Institutsgebäuden, Biotechnologielaboren und -gewächshäusern bebaut werden.

Der VEN e. V. sammelt Unterschriften für den Fortbestand des Gartens am jetzigen Standort, damit die Einheit von tropischen, subtropischen und heimischen Nutzpflanzen erhalten und die notwendige Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit über Nutzpflanzenvielfalt uneingeschränkt durchgeführt werden kann.

Viele Argumente sprechen dafür, im Detail können Sie in unserer Pressemitteilung nachgelesen werden.

Ein Übersichtsplan kann als PDF-Datei (0,5 MB) heruntergeladen werden.

Ein Vordruck zur Unterschriftensammlung kann als PDF-Datei (44 KB) heruntergeladen werden.

Demonstration „Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie!" Berlin 21.1.2012

Am Samstag, den 21.01.2012 um 11:30 Uhr findet in Berlin anläßlich der Grünen Woche, weltgrößte Agrarmesse, die Demonstration Bauernhöfe statt Agrarindustrie" statt. Hoffentlich haben viele von Ihnen die Chance dabei zu sein. Susanne Gura und Dorothea Wamper bereiten einen Infotisch vor. Sie können uns gern dort helfen.

Die Agrarindustrie verursacht Tierleid in Megaställen, verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben Monokulturen. Die Biodiversität schwindet. Die EU und Bundesregierung fördern diese Agrarindustrie jedes Jahr mit Milliarden Euro an Subventionen. 2013 steht eine Reform der Subventionen an. Die Reform darf kein Reförmchen sondern eine wirkliche Wende in der Agrarpolitik werden. Berlin ist immer eine Reise wert, besonders zu dieser Demonstration.

Kontakt:
Dorothea Wamper: dorothea.hamburg@gmx.de

Informationen im Internet unter: http://www.wir-haben-es-satt.de/

Gentech-Lebensmittel: Zuerst die Fakten!

Die Europäische Kommission hat den Anbau gentechnisch manipulierter Lebensmittel zugelassen und damit die Bedenken der Bevölkerung ignoriert. Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% der Europäer, die zuerst sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger beteiligen.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion „Zuerst die Fakten“! 

Kein Patent auf Leben

„Kein Patent auf Leben!“ ist eine Initiative, die sich gegen die Patentierung von Pflanzen, Tieren, Gensequenzen, aber auch gegen die Patentierung von Stammzellen und Gewebe des Menschen und gegen jegliche Biopiraterie wendet.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion „Kein Patent auf Leben“!

Keine Patente auf Saatgut und Nutztiere

Die zunehmende Patentierung von Saatgut, konventionellen Pflanzensorten und Nutztierrassen bedeutet eine weitgehende Enteignung von Bauern und Züchtern: Landwirte dürfen ihr Saatgut aus der Ernte nicht mehr zurückzubehalten und Züchter können mit dem patentierten Saatgut nur noch sehr eingeschränkt weiter arbeiten.

Das Europäische Patentamt (EPA) hat im Interesse der multinationalen Konzerne in den letzten Jahren die Patentierbarkeit immer stärker ausgeweitet und die bestehenden Verbote unterlaufen. Unsere Nahrungssicherheit liegt zunehmend in den Händen einiger weniger transnationaler Chemie- und Biotechnologie-Konzerne.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion: „Keine Patente auf Saatgut und Nutztiere“!

Kein Pro-Gentechnik-Kurs

Im letzten Jahr konnte ein Verbot des Genmais MON810 durchgesetzt werden. Landwirtschaftsministerin Aigner stellte sich gegen den Willen ihrer CDU-Ministerkollegen. Seitdem wächst in Deutschland keine kommerziell angebaute Gentech-Pflanze mehr - ein schwerer Schlag für die Gentechniklobby. Doch laut Koalitionsvertrag setzt die neue Regierung wieder auf einen Pro-Gentechnik-Kurs. Und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner folgt bisher den Vorgaben: Schon kurz nach der Regierungsbildung hat sie im EU-Agrarministerrat für die Import-Zulassung des Genmais MIR604 des Agrokonzerns Syngenta gestimmt.

Aigners Zustimmung zeigt deutlich, dass die Regierung einen neuen Kurs in der Gentechnik eingeschlagen hat - die alte und neue Landwirtschaftsministerin scheint bereit zu sein, diesen auf EU-Ebene umzusetzen.

Mehr Informationen zu dieser Aktion bei Campact oder direkt zur Unterzeichnung des Blauen Briefs an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Schutz vor Risiken der Synthetischen Biologie

Zum Schutz der Artenvielfalt vor den Risiken der Synthetischen Biologie ruft der Verein Testbiotech in einer internationalen Unterschriftenaktion auf. Angesichts der Möglichkeit, künstliche Lebensformen zu schaffen, werden striktere Gesetze zum Schutz von Mensch und Umwelt gefordert. Freisetzungen von synthetischen Lebewesen sollen verboten, Firmen und Forschungseinrichtungen durch ein Überwachungssystem erfasst werden. Bis entsprechende gesetzliche Regelungen beschlossen sind, soll ein Moratorium für staatliche Förderung in Kraft treten.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion!

Stop the Crop - Wir wollen keine Gentechnik!

Der neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er jetzt eine Gentechnikpflanze für den Anbau in Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel „Amflora“ von BASF sollen bald weitere Zulassungen für Gentechnik-Mais folgen. Die Bundesregierung steht hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.

Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die neue Bundesregierung dies verstehen. Schreiben Sie an Frau Aigner und Herrn Röttgen und fordern Sie ein Moratorium für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion!

Zukunft säen - Vielfalt ernten

„Freies Saatgut für alle” - „Zukunft säen, Vielfalt ernten” - so lauten die Rufe derer, die gegen die Privatisierung und Monopolisierung des Saatgutes ankämpfen.

Saatgut ist zusammen mit Wasser und Boden das wichtigste Produktionsmittel für Landwirtschaft und Gartenbau – es sind die Grundlagen unserer Ernährung und unseres Lebens.

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion!

Zulassungsbegrenzung/regionales Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen

Das Aktionsbündnis Vielfalterleben sammelt seit dem 28. März Unterschriften für eine öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag. Darin unterstützt die Initiative mit über 120 Partnern den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) bei seiner Forderung nach einem Anbau-Moratorium für Agro-Gentechnik. „Wir brauchen keine weitere Risiko-Technologie, bei der uns Agrar-Industrie und Politik heute erzählen, sie sei sicher und nötig für den Fortschritt“, so Petent Felix Prinz zu Löwenstein vom BÖLW. 

Beteiligen Sie sich aktiv an der Aktion!