3. Tag der Kulturpflanze (2000)

Höhepunkt der Öffentlichkeitsarbeit war wie in den beiden vorangegangenen Jahren auch dieses Jahr wieder der "Tag der Kulturpflanze" am 1. Oktober, dem Erntedankfest. Die Gentechnikgruppe der BUND-Kreisgruppe Hamburg-Wandsbek, plante in unermüdlichem Einsatz für uns diese Veranstaltung. Besonderen Dank seien Herrn Ulrich Kubina, Dorothea Wamper und Herr Prof. Wolfgang Hannefort ausgesprochen. Veranstaltungsort war das Freilichtmuseum am Kiekeberg. Dem Museum sei gedankt für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Freiflächen für Vorträge und Stände. Stephan Kaiser war ein guter Ansprechpartner für die Organisation vor Ort. Die Veranstaltungen wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der "Hanseatischen Natur- und Umweltinitiative", der "Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen", dem "Projekt Ökologisches Lernen und Handeln" des Kirchenkreises Stormann und des "Ökomarkt e.V." Der BUND unterstütze uns zusätzlich durch eingebrachte Sachmittel und die Verwaltung der Geldmittel.

Parallel zum "3. Tag der Kulturpflanze" fand auf dem Gelände des Kiekebergmuseums ein Pflanzenmarkt statt, der seit Jahren bundesweit Tausende von Besuchern anlockt. An diesem Tag waren nach Schätzungen des Museums 5000 Besucher (einschließlich Kindern) auf dem Museumsgelände unterwegs. Leider war nicht allen klar, dass es zwei getrennte Veranstaltungen gab. Das schöne Wetter lockte nur einen Bruchteil der Besucher in die Gebäude mit den Info- und Saatgutständen zum "Tag der Kulturpflanze". Noch weniger Interesse wurde unseren Vorträgen entgegengebracht. Auf dem Freigelände vermischten sich die Verkaufsstände beider Veranstaltungen. Aus meiner Sicht war es dennoch ein gelungener Tag. Am VEN-Stand bekam ich tatkräftige Unterstützung durch Marius Wittur. So hatte ich Gelegenheit, manches intensivere Gespräch zu führen. Einige der Vorträge finden, wie in den letzten Jahren, ihren Niederschlag hier im Samensurium. Parallel hatten wir alle uns bekannten Freilichtmuseen Deutschlands zu einer kleinen Vortragsreihe und zum Gedankenaustausch über die Grenzen und Möglichkeiten einer Arbeit mit Pflanzengenetischen Ressourcen geladen. Leider waren auch hier nur einige wenige MuseumsmitarbeiterInnen dieser Einladung gefolgt. Herr Volker Jahnke berichtet in diesem Heft über sein Schulgartenprojekt um 1900 im Freilichtmuseum Schwerin Mueß.