Die Analyse von Auswirkungen umfangreichen Anbaus von Mais auf Landschaftsbild und Lebensraum Feldflur wird derzeit im Rahmen zahlreicher Projekte gefördert. In Veranstaltungen zu diesem Thema bleibt jedoch die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Praxis nicht selten ausgeklammert: Zwischen wissenschaftlicher Relevanz und Tauglichkeit klafft eine Lücke, die je nach Problematik (Wildschaden, naturschutzrelevante Gesichtspunkte) interdisziplinären Austausch und differenzierte Lösungen erfordert.
Lösungsmöglichkeiten aus Sicht aller relevanter Fachdisziplinen werden vorgestellt: Politik, Maiszucht, Landwirtschaft, Futtermittelverwertung sowie Tier- und Pflanzenartenschutz.
Ziel der Arbeitstagung ist die Vernetzung laufender Forschungsvorhaben, die Identifikation unbearbeiteter Fragestellungen zum Maisanbau und gegebenenfalls die Etablierung einer Schnittstelle zwischen Forschung, Praxis und Verwaltung.
Teilnehmerkreis
- Wissenschaftler
- Bewirtschafter, Praktiker
- Lohnunternehmer
- Planungsbüros
- Projektgruppen an Hochschulen
- Behörden und Verbände
- Sachverständige
Die Teilnahme ist kostenfrei.
