Erfahrungsbericht vom 3. Flögelner Saatgutlehrgang 2010

Obwohl ich schon seit über 10 Jahren von einem Teil des selbst angebauten Gemüses auch Saatgut gewinne, habe ich mir dieses Jahr meinen schon seit langem gehegten Wunsch erfüllt und ein Saatgutseminar besucht. Die Wahl fiel auf diesen umfangreichen Kurs, der auf drei Wochenenden über das Jahr verteilt war, da hier eine gut fundierte und umfassende Vermittlung von Wissen und Erfahrungen versprochen wurde, aber auch weil Flögeln unweit der Wurster Küste in einer Region liegt, die ich schon seit vielen Jahren kenne und mit vielen schönen Erinnerungen verbinde.

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Offener Brief: Bonner Uni-Campus Poppelsdorf gefährdet Bildung über Nutzpflanzenvielfalt

[04.11.2010, Pressemitteilung] Der geplante Campus Poppelsdorf gefährdet Lehre, Forschung und Bildungsarbeit im Nutzpflanzengarten der Botanischen Gärten Bonn. Nach Pressemeldungen steht der Beginn der Erschließungsmaßnahmen für den 1. Bauabschnitt unmittelbar bevor.

Gentechnisch veränderter Soja weder nachhaltig noch verantwortungsbewusst

Der Frage, ob der Anbau von gentechnisch verändertem Soja tatsächlich nachhaltig und verantwortungsbewusst ist, gingen Studien der Autoren Michael Antoniou, Paulo Brack, Andrés Carrasco, John Fagan, Mohamed Habib, Paulo Kageyama, Carlo Leifert, Rubens Onofre Nodari, Walter Pengue nach, die in einen Bericht mit dem Titel „Nachhaltig? Verantwortungsbewusst?“ gemündet sind.

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Butterkohl kommt wieder in die Nutzung

Auf dem Markt werden Gemüsebauern gelegentlich nach Butterkohl gefragt.

Einige meinen, das sei Spitzkohl, andere vermuten, es sind die Spitzen von Rosenkohlpflanzen. Beides mag zart sein, Butterkohl ist es nicht.

Ein spezieller Wirsing, der sehr locker wächst, ist Butterkohl. In der DDR war er noch lange bekannt, ist aber auch hier zwischenzeitlich aus den Gärten und dem Handel verschwunden.

Treffen von Paten der Stangenbohne „Hildesheim“

Am Samstag, den 11. September 2010, stand die Stangenbohne „Hildesheim“ im Blickpunkt des Interesses. Im Infogarten des Bezirksverbandes in Hildesheim trafen sich Paten der Sorte und an einer Sortenpatenschaft Interessierte.

Für die Stangenbohne „Hildesheim“ haben sich im Frühjahr 2010 mehrere Paten aus der Region Hannover-Hildesheim gefunden. Bei dem Termin ging es um Erfahrungsaustausch und darum möglicherweise Neues über die alte Regionalsorte zu erfahren.

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Film zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt

Seit Jahrtausenden erschaffen Menschen auf der ganzen Welt die Vielfalt der Kulturpflanzen und der Nutztiere. Diese bio-kulturelle Vielfalt ist ein elementarer Teil des Menschenrechts auf Nahrung und muss deshalb Gemeingut bleiben und allen gehören. Aber heute kontrollieren zehn Konzerne bereits 67% des weltweiten Saatgutmarktes. Sie fordern eine Ausweitung ihrer geistigen Eigentumsrechte, um ihre Profite noch zu vergrößern und ihre Industriesorten der ganzen Welt aufzuzwingen. Nachbaufähige Sorten hingegen werden systematisch vom Markt verdrängt.

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Regionalgruppe Rhein-Main gegründet

Am 19. Juni 2010 trafen sich 7 Mitglieder – überwiegend weiblich, wo bleiben die Männer? – bei Eveline Renell in Offenbach zum ersten Beschnuppern bei herrlichem Wetter. Nach Kaffeeklatsch unter dem endlich wieder austreibenden Feigenbaum ging es zur Besichtigung in das nahe gelegene Gelände der alten Stadtgärtnerei, wo Eveline Renell ein Erbsenschaubeet mit 17 Sorten angelegt hatte. Die Pflanzen zeigten sich in allen Entwicklungsstadien. Die Peluschken fanden besonderen Anklang, und die Sorte „Überreich“ machte ihrem Namen alle Ehre.

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Paten gesucht

Werden Sie Pate beim VEN! Der VEN sucht regelmäßig Paten für die Betreuung von alten Gemüsesorten. Hierbei handelt es sich um Sorten, die sich nicht mehr im Handel befinden und die durch Anbau, Nutzung und Vermehrung wieder der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden sollen. Die nächste Neuvergabe von Patensorten findet im Herbst 2013 statt. Erfahren Sie mehr...

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