Patensorten Frühjahr 2012

Auch in diesem Jahr stellen wir erneut zahlreiche Sorten für den Neueinstieg in eine Patenschaft bereit. Jetzt im Frühjahr sind es wiederum Sorten der Gartensalate, der Erbsen, der Bohnen sowie der Tomaten. Es sind viele Sorten dabei, die bereits durch eine(n) oder mehrere Patinnen oder Paten betreut werden. Wir werden versuchen, den Kontakt unter den Patinnen und Paten einer Sorte zu vermitteln, wenn gewünscht. Für die eigene Fortbildung auf dem Gebiet der eigener Saatgutvermehrung sei an dieser Stelle auf die Saatgutseminare für Anfänger oder Fortgeschrittene hingewiesen. Erste Tipps und Hinweise finden Sie direkt in der Liste.

Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer Patenschaft im Frühjahr 2012 über unser Kontaktformular hier auf der Homepage. Wir nehmen dann per mail Kontakt zu Ihnen auf, danke.

 


Patensorten 2012, 1. Halbjahr

Gartensalate (Lactuca sativa L.)

vertragen keine hohen Temperaturen während der Keimphase, optimal sind Lufttemperaturen von 12 - 15 ° C tagsüber, nachts um 5 ° C niedriger. Die Aussaaten der beiden Treibsorten in Anzuchtkästen an einem hellen ungeheizten Raum ab Februar vornehmen und die Jungpflanzen nach 4 - 6 Wochen ins Freie oder ins Gewächshaus verpflanzen.
Wichtig: für eine gesunde Ausreife der Saat ist eine Überdachung der Pflanzen ab der Blüte erforderlich.

Kopfsalat – Typ Butterkopf (Lactuca sativa L. convar. incocta Helm var. capitata L.)

Bei beiden Sorten sollte eine Selektion auf Kopfbildung, typische Kopfform und bessere Kopffestigkeit erfolgen, Anleitungen dazu werden mit der Saat gegeben. Aussaat im Februar, spätestens im März.

 

Frühlingsgruß  VERGEBEN

Treibsorte¸ im Handel seit ca. 1955; grünes festes Blatt; lockerer-mittelfester Kopf, leicht hochrund, oben abgeplattet; Außenblätter umschließen den Kopf

 

Victoria Treib VERGEBEN

Treibsorte aus dem Sortiment der Genbank in St. Petersburg erhalten; grünes, zartes Blatt, lockerer Kopf, hochrund

Spargelsalat (Lactuca sativa L. convar. sativa var. asparagina (angustana))

ist eine Varietät des Gartensalates, die in Mitteleuropa kaum kultiviert wird, in Asien, vor allem in China jedoch die Hautanbauform des Gartensalates ist, Spargelsalate bilden zunächst eine weit ausladende Blattrosette mit großen, länglichen Blätter aus, die sparsam von außen beerntet werden können; aus ihrer Mitte entwickelt sich ein dicker, wohlschmeckender Stängel, der roh oder gekocht genutzt werden kann (Hauptnutzung); Aussaaten für die Saatgutgewinnung führen bei frühen Aussaaten ab März/April zur Abreife in der meist trocknen Jahreszeit), da die Entwicklung der dicken Stängel meist etwas länger dauert; optimale Keimtemperaturen zu beachten (s. o.) führt zu einer schnellen und gesunden Jugendentwicklung der Salate.

 

Chinesische Keule

Sorte aus Vermehrung eines VEN-Mitgliedes; Blätter hellgrün, länglich, oben rund; Wuchshöhe 1,4 bis 1,8 m

 

Krausblättriger

Chinesische Sorte, erhalten von Ulla Grall; Blätter hellgrün, kraus; dicke (3-5 cm Ø), hellgrüne Stängel, über 1m hoch; Stängel und Blätter knackig, aromatisch; späte Sorte

 

Spargelsalat mit doppeltweißem Stängel

Chinesische Sorte, erhalten von Ulla Grall; Blätter hellgrün bis leicht gelblich; etwas gebuchtet/kraus; dicker (bis zu 5 cm Ø), sehr heller Stängel, über 1 m hoch; Stängel und Blätter knackig, aromatisch; mittelspäte, sehr ertragreiche Sorte

Erbsen (Pisum sativum)

Feld- oder Futtererbsen (var. speciosum)

haben geringe Ansprüche an Klima und Boden und können daher bereits ab März ausgesät werden. Sie dienen wegen der Bitterstoffe in erster Linie als Viehfutter, viele bitterstofffreie Sorten wurden vor allem früher auch für Speisezwecke genutzt. In manchen Gegenden sind einige traditionelle Sorten bis heute in Nutzung geblieben.

 

Grapis VERGEBEN

wahrscheinlich Sorte aus der ehemaligen DDR; Blüte bunt; Samen grün-braungrau; auffallendes und sehr ursprüngliches Merkmal der Sorte sind ihre gezähnten Blätter

 

Landsorte VERGEBEN

Blüte bunt; Korn dunkelviolett-schwarz mit samtiger Oberfläche, klein und rund; sehr reich tragend und wohlschmeckend; hochwachsend

 

Schwarze Urperle VERGEBEN

Sorte aus Innervillgraten/ Osttirol; Korn mittelbraun, teilweise marmoriert; Blüte rosa; Pflanze 1 bis 3 m hoch; sehr guter Geschmack

Markerbsen (var. sativum convar. medullare)

sind frost- und auflaufempfindlich. Sie benötigen einen bereits erwärmten Boden von mindestens 5 – 8 ° C, Bodentemperaturen von 10 – 15 ° C schaffen optimale Bedingungen. Genutzt werden die frischen grünen, ausgekernten Erbsen, diese haben wenig Stärke und sind daher besonders süß. Die trockenen, ausgereiften, runzeligen/kantigen Körner sind für Speisezwecke nicht geeignet.

 

Landsorte Slowakei  1854

Sorte aus Sammlung von Landsorten 1974 in Slowakei und Mähren: Samen gelb, vereinzelt mit großen grünlichen Flecken, groß; Pflanzen meist über 80 cm hoch; Blüte weiß

 

Monarch VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); Samen gelb, vereinzelt mit großen grünlichen Flecken, groß; Pflanzen meist über 80 cm; Blüte weiß; als Grünerbse nutzbar

 

Wundervoll VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); Samen gelb, vereinzelt mit großen grünlichen Flecken, groß; Pflanzen meist nur bis maximal 60 cm; Blüte weiß

 

Wunder von Witham VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1943); niedriger, stark gestauchter Wuchs (Wuchshöhe 30 cm bis maximal 60 cm), Sorte kommt daher in der Regel ohne Stütze aus; Korn hellgrün bei Nutzungsreife; graugrün bei Saatgutreife; mittellange Hülsen mit 5-8 Korn; Blüte weiß; mittelfrühe Sorte; Pflückreife nach ca. 70 Tagen ab Aussaat; Saatgutreife ab August

Pal-/Schalerbsen (var. sativum convar. sativum)

sind kälteverträglicher als Markerbsen; sie keimen bei einer Bodentemperatur von etwa 2 – 5 ° C, Bodentemperaturen von 10 – 15 ° C schaffen optimale Bedingungen. Genutzt werden in erster Linie die ausgereiften, glattschaligen, meist kugelrunden Körner. Im Jugendstadium können auch die ausgekernten, jungen Erbsen frisch in der Küche genutzt werden, sie sind meist jedoch nicht so süß wie die Markerbsen.

 

Automobil grün VERGEBEN

ursprünglich alte deutsche Sorte (vor 1945); Blüte weiß; Korn mittelgroß; kugelig mit leichten Eindellungen, grün, Entwicklung wahrscheinlich  durch Einkreuzung entstanden - Auslese auf Samenfarbe (getrennte Linien) empfehlenswert; mittelhohe Sorte (meist über 75 cm)

 

Automobil VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); Korn mittelgroß; kugelig mit leichten Eindellungen, gelb; mittelhohe Sorte (meist über 75 cm)

 

Buchsbaum Frühe VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); Blüte weiß; Korn mittelgroß; kugelig mit vereinzelt leichten Eindellungen, gelb; sehr frühe, mittelhohe Sorte (Wuchshöhe 60 bis 90 cm)

 

Frühlingsbote VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); Blüte weiß; Korn mittelgroß; kugelig mit vereinzelt leichten Eindellungen, gelb, teils mit grünlichen Flecken; frühe, niedrige Sorte (Wuchshöhe bis 60 cm)

 

Überreich VERGEBEN

sehr alte deutsche Sorte (vor 1909); gelbes, rundes Korn; mittelhohe-hohe Sorte; (Wuchshöhe über 75 cm), Wuchshilfe nötig; ertragreich, früher-mittelfrüher Erntebeginn, lange beerntbar; Hülsen mit geschwungener Spitze (Schnabelform) nicht identisch mit heutiger gleichnamiger Handelssorte

 

Zeiners Tiefgrüne VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); sehr hohe Erbse, braucht Gerüst, mit weißen Blüten und geraden, hellgrünen Hülsen, olivgrüne, kugelige, glatte Samen (ausgereift), guter Geschmack

Zuckererbsen (var. sativum convar. axiphium)

sind frost- und auflaufempfindlich, sie benötigen einen bereits erwärmten Boden von mindestens 5 – 8 ° C, Bodentemperaturen von 10 – 15 ° C schaffen optimale Bedingungen. Genutzt werden die frischen, ganzen Hülsen, wenn sich noch keine angeschwollenen Körner abzeichnen. Frisch geerntet sind sie zuckersüß. Weiter entwickelte Körner können ebenfalls genutzt werden, sie werden jedoch meist schnell mehlig. Ausgereifte Körner sind vom Typ Palerbse.

 

Frühe Niedrige Volltragende VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); Korn kugelig, klein, weißgelb, vereinzelt mit grünen Flecken; Blüte weiß; Sorte niedrig (Wuchshöhe 25-30 cm); Hülsen und Laub hellgrün; frühe Sorte

 

Grüne Runzlige VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945); ca. 1,2 m hoch, weißblühend; ca. 8 cm lange, leicht gebogene, grüne Hülsen, recht breit und beim Abreifen zusammenschrumpfend (namensgebend für die Sorte) Korn blaugrün, teils mit hellen Flecken; in der Hülse meist recht dicht sitzend, daher dann leicht abgeplattetes Korn

 

Landsorte Slowakei 1513 VERGEBEN

Sorte aus Sammlung von Landsorten in der Slowakei 1972; violett blühende, bis 1,80 m hohe Sorte, kann am Zaum Schmuckfunktion übernehmen, grüne Hülsen, junge Körner mit violetter Anfärbung, reifes Korn kastanienbraun, teils leicht gedellt; frühe Aussaat vermindert den Befall mit Erbsenwickler

 

Oma Berta VERGEBEN

Familiensorte aus Österreich; Blüte weiß; Hülsen grün; Korn grün, rund; sehr schmackhaft und zart; mittelfrüh; Aussaat April bis Anfang Mai; bei kühler Witterung langsamer Wuchs, brauchen dann länger (im Gegensatz zu sonst gezogenen Zuckererbsen); Mitte bis Ende Juni erste Hülsen

 

Zuckererbse vom Schwarzen Meer VERGEBEN

Sorte von Zuwanderern vom Schwarzen Meer: Blüte rosa-lila; Hülsen breit, lange zart bleibend, Wuchshöhe bis 1,50 m; braucht Gerüst

Zuckermarkerbsen (var. sativum convar. medullosaccharatum)

Aussaattemperaturen wie Zuckererbsen. Genutzt werden die frischen, ganzen Hülsen, wenn sich bereits angeschwollene Körner abzeichnen. Zuckermarkerbsen besitzen fleischigere Hülsen als die normalen Zuckererbsen und können ganz oder als Brecherbsen genutzt werden. Die trockenen, ausgereiften, runzeligen/ kantigen Körner sind wie bei Markerbsen für Speisezwecke nicht geeignet.

 

Ambrosia VERGEBEN

Sorte aus der ehemaligen DDR; Blüte weiß; 1 m bis 1,50 m hoch; Hülsen ca. 6 cm lang, leicht gebogen, hellgrün, lange zart bleibend, wohlschmeckend

Gartenbohnen (Phaseolus vulgaris)

Buschbohnen (Phaseolus vulgaris var. nanus)

Gartenbohnen – hier Buschbohnen – sind extrem frostempfindlich und wärmebedürftig. Traditionell beginnt die Aussaat Mitte Mai (nach den „Eisheiligen“). Genutzt werden entweder die grünen, frischen Bohnen (Grünbohnen/Wachsbohnen) oder die ausgereiften Kerne (Körner-/Trockenbohnen). Die Einzelpflanzen einiger Sorten entwickeln sich sehr kräftig und sind meist stark verzweigt. Ihr Korn wird einzeln gelegt (Einbohnen). Andere Sorten (Reiserbohnen) nehmen eine Mittelstellung in der Wuchshöhe ein, werden bis zu 80 cm hoch und benötigen deshalb eine Stütze.

 

Anellino Verde VERGEBEN

italienische Sorte; ursprünglich von Arche Noah; höhere, etwas windende Sorte, bis 60 cm hoch- sog Reiserbohne; lilarosa Blüten; Hülsen gebogen, grün, dunkelviolett gestreift; Korn beige,violett gesprenkelt, Sorte nicht fäulnisanfällig, unempfindlich, ertragreich; Hülsen zahlreich, sehr unterschiedlich groß (8 bis 15 cm lang, ca. 1 cm breit), enthalten im Schnitt 6 Bohnen/Hülse

 

Budapest

Sorte aus der Sammlung einer ehemaligen Patin; Korn sehr klein, schwarz, oval; es liegen noch keine weiteren Sortenbeschreibungen vor

 

Eckendorfer Rotsprenkel VERGEBEN

alte deutsche Trockenbohnensorte, Hülse fädig, kurz-mittelllang (8 bis 10 cm), grün mit violetten Sprenkeln, flachoval; Korn beige, dunkelbraunrot gefleckt, breitoval; mittelspäte Sorte, jedoch nach der Pflückreife innerhalb 4 bis 6 Wochen trocken ab reifend; sehr guter Ertrag; Korn etwas hartschalig, benötigt längere Kochzeit, jedoch sehr gut im Geschmack

 

Einbohne Hausen VERGEBEN

Sorte aus einer Sortensammlung im Eichsfeld; 50 bis 60 cm hohe Einbohne, es wird nur ein Korn pro Pflanzstelle gelegt;  ca. 20 cm lange, grüne Hülsen, anfangs fadenlos, Nutzung als Grünbohne, Kerne bei Vollreife schwefelgelb.

 

Einbohne Vatterode VERGEBEN

Sorte aus einer Sortensammlung im Eichsfeld; Einbohne, nur ein Korn mit Abstand von 20 bis 25 cm säen; bis 50 cm hohe Buschbohne mit 20 cm langen, geraden, rund-ovalen, grünen, fadenlosen Hülsen; Verwendung als Grün- und Trockenbohne

 

Sänger II

alte Familiensorte aus Salzgitter bei Braunschweig; robuste und ertragreiche, bis zu 50 cm hohe Buschbohne mit bräunlichen Samen und gutem, kräftigem Geschmack, aber ausgeprägter Neigung zur Fadenbildung; Reife ab Ende Juli; Trockenbohne

 

Flamenta VERGEBEN

frühe, sehr ertragreiche Haussorte: Ernte über längeren Zeitraum; zur Frischnutzung; grüne, fädige, runde Hülsen; Korn hell-lindgrün (sehr seltene Farbe!) mittelgroß, nierenförmig

 

Kroatische Wachtelbohne

Sorte aus Kroatien; Korn schmal-nierenförmig; relativ klein; weinrot-beige marmoriert; es liegen noch keine weiteren Sortenbeschreibungen vor

 

Lus Wachtel (rot) VERGEBEN

Sorte aus der Sammlung eines Arche-Noah Mitgliedes; seit etlichen Jahren beim VEN in Patenschaft; Hülsen grün-rot, beim Abreifen violett geflammt, oval im Querschnitt, ohne Fäden, gerade bis leicht gebogen, lang; Korn beige mit dunkelroten Punkten und Strichen gezeichnet, oval, mittelgroß; sehr später, aber sehr guter Ertrag, als Haussorte in wärmeren Lagen gut geeignet, mehrere Ernten möglich; Körner-/Trockenbohne

Stangenbohnen (Phaseolus vulgaris var. vulgaris)

Gartenbohnen - hier Stangenbohnen - sind extrem frostempfindlich und wärmebedürftig. Traditionell beginnt die Aussaat Mitte Mai (nach den „Eisheiligen“). Genutzt werden entweder die grünen, frischen Bohnen (Grünbohnen) oder die ausgereiften Kerne (Körner-/Trockenbohnen). Ideal ist bei Trockenbohnen eine kurze Kochzeit und/oder ein guter Geschmack. Manche Sorten sind sowohl jung als Grünbohnen als auch ausgereift als Trockenbohne verwendbar.

 

Albanische VERGEBEN

Familiensorte aus Albanien; von Immigranten weitergegeben; Korn weiß

Altermanac VERGEBEN

Ursprünglich Sorte aus dem Arche Noah Samenarchiv; Hülsen grün; fädig, breitoval; Korn plattoval, groß, rehbraun mit dunkelbraunen Streifen und einzelnen Punkten; mittelfrühe Sorte

 

Beliebteste Fadenlose VERGEBEN

Sorte aus Sammlung türkischer Immigranten-Gärten, Bonn mit Namensgebung durch Monika Sahling; ca. 250 cm hoch; Blüte weiß; Hülsen mittelang, breitflach fadenlos, grün, ca. 8 Korn/Hülse Korn; Korn dunkelviolett  teils auch eher dunkelblau; Doppelnutzung als Grün- und Körnerbohne; Vollreife (Körner) ab August¸ Massenträger

 

Blockperle VERGEBEN

alte, deutsche Sorte; Hülse grün, schmal, flach, fädig; relativ kleines Korn, mittelbraun, plattoval; sehr frühe Sorte, früher auch in der Treiberei verwendet; ertragreich; auch für nasskalte Witterung geeignet

 

Bonner Fadenlose Bauern VERGEBEN

Sorte aus Sammlung türkischer Immigranten-Gärten, Bonn mit Namensgebung durch Monika Sahling; 200 bis 220 cm hoch; Hülse fadenlos und zart, 8 bis 9 Korn/Hülse; Korn rosa mit hellbrauner, schöner, unterschiedlicher Querzeichnung, Nabel hell orange-gelb umrandet; frühreif; reichtragend

 

Cocos de Bohème VERGEBEN

Sorte aus einer Sortensammlung von Ewald Holtkamp (1988); wunderhübsch gezeichnete Bohne (1/3 weiß und 2/3 beige mit weinroten Sprenkeln), Nabel weiß; Körner rundoval, leicht abgeplattet geformt; Blüte violett; Hülse grün mit violetter Maserung; mittelspät reifend

Crochy de Montmagny VERGEBEN

Sorte aus dem Bohnenschmuckprojekt von Anja Oetmann-Mennen; wahrscheinlich Schweizer Sorte; hübsche, kleine, runde, dunkelrote Körner; runde, leicht gebogene, grüne Hülsen, an denen sich beim Abreifen die Kerne perlschnurartig abzeichnen; guter Ertrag

 

Fortex VERGEBEN

französische Handelssorte, die bis 4 m hoch wird, dunkelgrüne, 35 bis 42 cm lange, fadenlose Hülsen für die Nutzung als Grünbohne; lange Erntezeit, auch wenn sich schon die Körner abzeichnen, Kern schwarz, Selektion nötig, etwas hellere Kerne bringen fädige Bohnen

 

Landsorte 29290 VERGEBEN

Sorte aus langjähriger Patenschaft beim VEN, ursprünglich als Landsorte aus der Genbank Braunschweig; bis 3,5 m hoch; Hülsen khakifarben, flach, leicht gebogenen, fädig; Korn plattoval bis plattnierenförmig, mittelbraun mit schwarzen Streifen, klein; sehr ertragreiche Sorte

Phänomen VERGEBEN

Sorte aus einem Gartenbaubetreib aus Herbsleben ( DDR) erhalten - dort als Familiensorte über Jahrzehnte vermehrt; alte deutsche Sorte (vor 1945);  heute Erhaltungsszucht in den Niederlanden (Phenomeen #); 1,6 bis 3,5 m hoch; Blüte weiß; Hülsen grün, bis 25 cm lang, leicht gebogen, fädig, ca. 6 Korn/Hülse; Korn weiß, nierenförmig; guter Ertrag, frühe-mittelfrühe Sorte; Nutzung als Grün- und Trockenbohne

 

Schwabenland  VERGEBEN

alte deutsche Sorte (vor 1945);  3 bis 3,5 m hoch; Hülsen grün-/khakifarbenen, flach (sog Schwertbohne), leicht gebogen, fädig; Korn weiß; Nutzung als Grün- und Trockenbohne

Tomaten (Lycopersicon esculentum)

sind extrem frostempfindlich und wärmebedürftig. Sie benötigen eine warme Voranzucht ab Anfang März, optimal sind dabei Temperaturen von 20 – 25 ° C. Ab Mitte Mai wird an den endgültigen Standort im Freien oder in einen Kübel gepflanzt. Für Regenschutz, zumindest für einen Teil der Pflanzen, sollte vorab gesorgt werden. Mit der Saat werden weitere Pflanz- und Pflegetipps verschickt sowie Hinweise zum Sortenerhalt gegeben.

Cocktailtomaten (im Querschnitt zwei Fruchtkammern)

Bauerntomate Honduras VERGEBEN

Früchte rot, länglich/flaschenförmig mittelgroß (30 bis 50 g); schnittfest, bei Vollreife mehlig; würzig; sehr ertragreich; früh

 

Black Plum 3 VERGEBEN

Herkunft von einem unserer Paten; Stabtomate; Früchte pflaumenförmig, braun-rot; zum Test auf Braunfäuleverträglichkeit im Freiland

Cerise rot groß VERGEBEN

Sorte aus einem Sortenversuch zur Freilandtauglichkeit bei Tomaten; Früchte rot, pflaumengroß, runde bis hochrund; früh abernten, bei Vollreife leicht mehlig; mild, wenig Säure; sehr ertragreich, früh; zum Test auf Braunfäuleverträglichkeit im Freiland

König Humbert  VERGEBEN

Sorte aus dem Samenarchiv von Gerhard Bohl; laut Literaturrecherchen eine der ältesten Tomatensorten in Deutschland, ca. 1860 aus Italien eingeführt; Früchte mattrot, relativ klein; mild-aromatisch; ertragreich; mittelfrüh

Mittelgroße Tomaten (im Querschnitt drei bis vier Fruchtkammern)

 

Cenko Bona VERGEBEN

Sorte aus Sortensammlung eines Bonner Tomatenliebhabers; Früchte rot, rund, teilweise hochrund, (50 bis 120 g); herb-aromatisch; mittelfrüh; guter, lang anhaltender Ertrag

De Berao VERGEBEN

Sehr hohe Stabttomate mit hochovalen, tomatenroten, späten Früchten, feste Schale, platzfest, Nutzung als Salattomate

 

Harzer Kind VERGEBEN

Mittelhohe Stabtomate mit roten, runden Früchten, für Salate

 

Peremeja VERGEBEN

Sorte aus Sortensammlung eines Bonner Tomatenliebhabers; Früchte rot, rund, mild-würzig; sehr früh; guter, lang anhaltender Ertrag

 

Phytophtera Nr.1  VERGEBEN

Stabtomate mit roten, runden, mittelgroßen Früchten, wenig anfällig gegen Kraut- und Braunfäule

Fleischtomaten (im Querschnitt fünf und mehr Fruchtkammern)

 

Bosnisches Ochsenherz VERGEBEN

Stab- Fleischtomate mit  sehr großen, roten,plattrunden Früchten, Fruchtansatz muss reduziert werden, guter Geschmack, Verwendung für Salate und Suppen

 

Gelbes Sibirisches Herz VERGEBEN

Goldgelbes Ochsenherz; mittlere Größe (200 bis 400 g), Früchte meist herzförmig manchmal auch unregelmäßig gebuchtet; süß-aromatischer Geschmack;  mittlerer (guter) Ertrag (weitere Auslese auf typische Herzform erwünscht); (mittel-)früh

Herztomate Iran VERGEBEN

Stab-, Fleischtomate mit spitzpaprikaförmigen roten Früchten. Früchte nicht einheitlich, wenig Kerne, relativ robust gegen Blütenendfäule, gute Salat und Suppentomate

 

Ispalin VERGEBEN

Handelssorte aus Kasachstan; Früchte himbeerrot, plattrund, gerippt; klein-mittelgroß, 80 bis 120 g; sehr aromatisch; auch bei Reife noch sehr saftig; dünne, doch feste Schale; leicht abziehbar; festsitzender Stiel; guter, sehr früher Ertrag

Paprikaförmige VERGEBEN

Stabtomate mit roten, blockpaprikaförmigen Früchten, wenig Fruchtfleisch, innen hohl zum Füllen

 

Pera d’Abruzzo VERGEBEN

Früchte ungleichmäßig geformt, rot, am Stielansatz zu verkorkenden Rissen neigend; geschmacklich und ertraglich gut

 

Talachin VERGEBEN

Handelssorte aus Russland; Früchte rot, gerippt, mittelgroß (50 bis 90 g); säuerlich; feste Schale; Stiel fest sitzend; sehr früher guter Ertrag