Trotz schlechter Wettervorhersage war das diesjährige UFO ein Erfolg, 3500 Menschen, viele Familien mit Kindern, besuchten die Angebote und Stände von 100 verschiedenen Organisationen und Vereinen, von Ameisenstaaten über die Pflanzentombola bis zur Zahnpflege für Kinder war für jeden etwas dabei.
Nachrichten
Film zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt
Seit Jahrtausenden erschaffen Menschen auf der ganzen Welt die Vielfalt der Kulturpflanzen und der Nutztiere. Diese bio-kulturelle Vielfalt ist ein elementarer Teil des Menschenrechts auf Nahrung und muss deshalb Gemeingut bleiben und allen gehören. Aber heute kontrollieren zehn Konzerne bereits 67% des weltweiten Saatgutmarktes. Sie fordern eine Ausweitung ihrer geistigen Eigentumsrechte, um ihre Profite noch zu vergrößern und ihre Industriesorten der ganzen Welt aufzuzwingen. Nachbaufähige Sorten hingegen werden systematisch vom Markt verdrängt.
Regionalgruppe Rhein-Main gegründet
Am 19. Juni 2010 trafen sich 7 Mitglieder – überwiegend weiblich, wo bleiben die Männer? – bei Eveline Renell in Offenbach zum ersten Beschnuppern bei herrlichem Wetter. Nach Kaffeeklatsch unter dem endlich wieder austreibenden Feigenbaum ging es zur Besichtigung in das nahe gelegene Gelände der alten Stadtgärtnerei, wo Eveline Renell ein Erbsenschaubeet mit 17 Sorten angelegt hatte. Die Pflanzen zeigten sich in allen Entwicklungsstadien. Die Peluschken fanden besonderen Anklang, und die Sorte „Überreich“ machte ihrem Namen alle Ehre.
VEN begegnet zehn Trägern des Alternativen Nobelpreises
Der Alternative Nobelpreis (Right Livelihood Award) ehrt Menschen und Initiativen, die Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen und feiert sein 30jähriges Jubiläum in Bonn. Am 16. September 2010 findet die Konferenz: „Visionen und Inspirationen für eine bessere Welt“ statt.
Würzburger Friedenspreis 2010
Der Würzburger Friedenspreis geht 2010, im Jahr der Biologischen Vielfalt, an die Initiative „Frauen für die Vielfalt“ aus dem Landkreis Kitzingen für ihren konstruktiven und gewaltfreien Widerstand gegen Agrogentechnik - lokal, überregional und durch internationale Vernetzung auch weltweit.
Sicherheitsrisiko Gentechnik
Die Chemiker Prof. Dr. Susan Bardócz und Prof. Dr. Árpád Pusztai stehen der Gentechnik kritisch gegenüber seit sie in ihren Forschungen nachgewiesen haben, dass die Verfütterung gentechnisch modifizierter Kartoffeln an Ratten zu einer Schwächung ihres Immunsystems führte und sich sogar innere Organe veränderten.
Erbsentag in Schönhagen
Strahlendblauer Himmel und eine für viele noch ungewohnte Hitze lockten am 20. Juni nur wenige Erbseninteressierte nach Schönhagen in den Schaugarten. Ein laues Lüftchen aus dem Tal machte es den Besuchern jedoch erträglich, den Ausführungen zur Erbse während der Führung zu lauschen.
Gute Gründe gegen Gentechnik
Ohne Gentechnik – das ist für viele selbstverständlich, bei den Lebensmitteln, aber auch beim Saatgut und in der Landschaft.
Aber immer wieder tauchen Fragen auf, ist man sich in der Agumentation nicht ganz sicher:
Der Flyer „Gute Gründe gegen Gentechnik in der Landwirtschaft“ informiert über das Thema und beantwortet immer wieder auftauchende Fragen.
Mehr Infos finden Sie auf keine-gentechnik.de/gute-gruende
Allgemeine deutsche Garten-Zeitung 1824 bis 1831
In der „Biodiversity Heritage Library“ finden sich interessante Werke aus zwölf großen Naturhistorischen Museumssammlungen, botanischen Bibliotheken und weiteren Forschungsprojekten. Gegründet wurde die BHL mithilfe des Programms „eContentPlus“ der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit 28 weiteren Institutionen. Ziel war ein erleichterter Zugang zu digitalen Medien.
Naturgartentag in Oberhausen
Zum ersten Mal nahm der VEN am Naturgartentag in Oberhausen auf dem Gelände des Hauses Ripshorst teil. Bei traumhaftem Wetter hatten sich 25 Anbieter zum Thema Naturgarten eingefunden und boten neben Pflanzen, Gartenwerkzeugen, Büchern und Saatgut vor allem Informationen rund um die Flora und Fauna in der Region an. Über den Bau von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse wurde genauso informiert wie über den Lebenskreislauf von Mulchen und Fröschen. Parallel wurden Vorträge und Workshops angeboten, in denen beispielsweise eigene Bodenproben untersucht werden konnten.
