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2016 ist das internationale Jahr der Hülsenfrüchte

Foto links: Hier sieht man eine Schote der Dicken Bohne (Vicia faba), die in der Saison 2015 im Leipziger Gemeinschaftsgarten Querbeet angebaut wurde (Foto: Johannes Timaeus).


Die UN Generalversammlung hat das Jahr 2016 zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt. Hülsenfrüchte haben eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, da sie durch eine Symbiose mit den sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Atmosphäre gewinnen können. Außerdem sind sie eine wichtige pflanzliche Eiweißquelle. Der VEN setzt sich aktiv für die Erhaltung traditioneller Hülsenfrüchte ein. Die Buschbohne "Paas Lintorfer Frühe" konnte so aus der Versenkung gerrettet werden und wird wieder in einer Reihe von Gärten angebaut und regional vermarktet.

Dieses Jahr gibt es eine Reihe von Veranstaltung rund um die Hülsenfrüchte. Es gibt Vorträge, Infostände und innovative Produkte rund um die Hülsenfrüchte auf der Grünen Woche in Berlin und auf der Biofach in Nürnberg.

Bisher wird ein Großteil der Hülsenfrüchte insbesondere Soja aus Amerika und Asien importiert. Soja wird unter äußerst fragwürdigen ökologischen Bedingungen produziert. Ein Großteil (über 80%) des weltweit angebauten Sojas ist gentechnisch verändert. Von zunehmender Bedeutung ist deshalb der Anbau von Hülsenfrüchten in Deutschland.  Mittlerweile gibt es eine Reihe von Fördermaßnahmen, Modell- und Forschungsprojekten. Einen Artikel zu diesem Thema von Johannes Timaeus finden Sie hier.

Besuch in Witzenhausen: Ein Tag rund um die Vielfalt von Tomaten, Chili und Paprika

Letzten Sonntag gab es einen Tag zur Vielfalt von Chilis, Paprikas und Tomaten, der vom Tropengewächshaus in Witzenhausen organisiert wurde. Ursula Reinhard, Alexander Artmann und Johannes Timaeus vom VEN waren vor Ort und haben mit Ausstellungen zur Vielfalt von Tomaten, Paprika und Chili sowie Vorträgen zum Programm beigetragen. Es gab spannende Gartenführungen, Verkostungen und ein vielfältiges Angebot an samenfesten Saatgut. Einen kurzen Bericht und viele Fotos finden Sie in dem Bericht von Johannes Timaeus.

 

 

 

Tomate, Chili und Paprika: Die tollen Roten aus der weiten Welt

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Tropengewächshaus Witzenhausen in Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Lila Tomate, dem Inselhof und Dreschflegel wieder einen Thementag rund um das beliebteste Gemüse Deutschlands: die Tomate. Doch diesmal stehen neben der Tomate noch zwei weitere Vertreter aus der Familie der Nachtschattengewächse im Mittelpunkt: Chili und Paprika – Gemüse des Jahres im VEN. Erfahren Sie am 30.8. in Witzenhausen einen Tag lang alles über die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie über Besonderheiten der drei tollen Roten aus der weiten Welt. Dazu stellen das Tropengewächshaus, der Lehr- und Lerngarten, der VEN und Lila Tomate zahlreiche verschiedene Tomaten-, Chili- und Paprikasorten aus und beraten Sie gern zu den einzelnen Sorten. Es besteht die Möglichkeit, Saatgut zu erwerben und Experten-Vorträge bieten Ihnen Hintergründe und wissenschaftliche Details über Pflanzenkrankheiten, Resistenzen und Sortenvielfalt bei Tomaten, Chili und Paprika. Durch Verkostungen lernen Sie verschiedene neue und altbekannte Sorten selbst kennen und lieben.

Erdbeervielfalt, Chilivielfalt und Regionalgruppenarbeit: Bericht von der Mitgliederversammlung des VEN

 
Was kann man sich Schöneres vorstellen als im Sommer durch ein Erdbeerfeld zu gehen, den Erdbeerduft zu genießen und frisch gepflückte Früchte zu genießen? Die Mitglieder des VEN hatten das Glück, den Erdbeer-Sortengarten der Deutschen Genbank Obst in Pillnitz, im Rahmen der Mitgliederversammlung vom 12.-14. Juli, besuchen zu dürfen. Dort werden über dreihundert Erdbeersorten kultiviert und erhalten. Dr. Monika Höfer, Koordinatorin der Genbank Obst, führte die VEN-Mitglieder durch den Sortengarten und erläuterte Kultur- und Züchtungsgeschichte sowie die biologische Vielfalt von Erdbeeren. Erdbeeren wachsen fast überall auf der Welt.
 
 
 
 
 

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