Was sind Hybride?

Die heute den Markt dominierenden Hybride (lat. für „Mischling“) werden mit viel Aufwand und oft mit gentechniknahen Methoden hergestellt.

Zunächst werden mittels Inzucht die jeweils gewünschte Eigenschaft (z.B. Form, Farbe, Größe oder Widerstandsfähigkeit) über mehrere Generationen verstärkt.
Dann werden zwei  Inzuchtlinien gekreuzt und es entsteht in der nächsten Generation – in der Fachsprache „F1“ (Abkürzung für „erste Filialgeneration“ nach lat. filia =Tochter) Hybridsaatgut.

Aus diesem F1-Saatgut wachsen Pflanzen, bei denen die erwünschten Eigenschaften besonders stark ausgeprägt sind und die besonders wüchsig, gleichförmig und ertragreich sind. Allerdings verpufft dieser „Hybrideffekt“ schon in der folgenden Generation.

Saatgut aus der eigenen Ernte ist nicht mehr nutzbar. Wenn Samen von Hybridpflanzen geerntet und wieder ausgesät werden, gehen die sortenspezifischen Eigenschaften verloren.

Hybridsaatgut ist „Einweg-Saatgut“!