VEN begegnet zehn Trägern des Alternativen Nobelpreises
Der Alternative Nobelpreis (Right Livelihood Award [1]) ehrt Menschen und Initiativen, die Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen und feiert sein 30jähriges Jubiläum in Bonn. Am 16. September 2010 findet die Konferenz: „Visionen und Inspirationen für eine bessere Welt“ statt.
Themenschwerpunkte sind
1. Biodiversität versus Monotonie
2. Von der Gen- zur Nanotechnologie
3. Ökologische Landwirtschaft - das Model für nachhaltige Landwirtschaft
4. Welternährung und das Potential der Öko-Intensivierung
5. Die politische Agenda für den Paradigmenwechsel
Zehn Preisträger des Right Livelihood Awards werden dort rund 400 aktiven Teilnehmern in anregenden Plenarsitzungen und Workshops begegnen:
- Vandana Shiva [2] (Indien), setzt sich für die landwirtschaftliche Vielfalt und die bäuerlichen Rechte ein
- Percy & Louise Schmeiser [3] (Kanada) stellen das Patentrecht und die Übergriffe der weltgrößten Saatgutfirma Monsanto infrage.
- Ibrahim Abouleish [4] (Ägypten) betreibt eines der größten Ökolandbau-Projekte in Afrika
- Frances Moore Lappé [5] (USA) erläutert die politischen und wirtschaftlichen Gründe des Welthungers
- Die Seikatsu Club Consumers Cooperative Union [6] (Japan) schuf ein nachhaltiges Produktions- und Konsummodell
- Melaku Worede [7] (Äthiopien) etablierte Afrikas größte Genbank
- Tewolde Berhan Gebre Egziabher [8] (Äthiopien) kämpft für den freien Zugang zu landwirtschaftlichen genetischen Ressourcen
- Pat Mooney [9] (Kanada) weist auf Technologien der Saatgutkonzerne wie herbizidtolerante GVOs, und Terminator, mit denen sie die Welt-Landwirtschaft abhängig machen
VEN ist Unterstützer der Konferenz gemeinsam mit Schweisfurth-Stiftung, Deutscher Naturschutzring, World Future Council, Ökosoziales Forum Deutschland, Ökologische Ärztevereinigung. Finanziert wird die Konferenz von Avalon Foundation und Biovision - Stiftung für ökologische Entwicklung. Organisatoren sind COLABORA – let´s work together, und der Internationale Dachverband der Ökolandbaubewegungen (IFOAM). Sie wird voraussichtlich per Video Livestream direkt in alle fünf Kontinente übertragen wird.
Mehr Informationen unter ifoam.org [10].
