Nach dem technischen Update Anfang 2015 haben wir jetzt auch ein neues Layout von unserer Designerin Alica Frisorger....

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Mit einer gemeinsamen Aktion der Regionalgruppe Düsseldorf und der bergischen Gartenarche ist die Rettungsaktion für den "Hochdahler Markt" in die nächste Runde gegangen. Im Frühjahr hatte Eike Bretschneider von ihrer Selerie - Sorte mehrere hundert Pflänzchen gezogen, die in der Gärten der Regionalgruppenmitglieder gepflanzt wurden. Jetzt sind die Knollen geerntet. In einem Workshop liegen sie in langen Reihen im Garten von Eike Bretschneider. Die alte Dame wählt selbst die besten und sortentypischsten aus, die zur Überwinterung vorbereitet werden. Daraus sollen im nächsten Jahr die Samenstände wachsen mit der nächsten Generation Samen. Zuvor müssen sie für den Winter wieder eingegaben werden.

Impressionen von der Mitgliederversammlung des VEN in Quedlinburg vom 17.-19.Juni

Mit Quedlinburg fand die Mitgliederversammlung in diesem Jahr in einem Ort statt, der über 2 Jahrhunderte ein Zentrum der Pflanzenzüchtung in Deutschland war. Begünstigt vom trockenen Klima hinter dem Harz und vielfältigen reichen Böden hatten sich zahlreiche Saatgutfirmen hier niedergelassen und haben die Entwicklung von Getreide- und Gemüsesaatgut entscheidend beeinflusst. Reiche Villen und große ehemalige Speicher zeugen heute noch von dieser Tradition. Im 20.Jahrhundert begann der Niedergang der Pflanzenzüchtung in Quedlinburg, von dem heute fast nichts übrig geblieben ist. Unser Mitglied Maya will an diese große Zeit Quedlinburgs erinnern und hat in einem gewaltigen Kraftakt begonnen, auf dem verwahrlosten Gelände der alten Saatgutfirma Mette einen Schaugarten einzurichten und die Schränke und Maschinen einer der letzten erst vor kurzem aufgegebenen Firmen zu zeigen.

„Eins werden mit der Natur“  will man auf der Landesgartenschau in Eutin, was sich bei einer Lage im Naturpark Holsteinische Schweiz ja geradezu anbietet. Der VEN ist dabei mit eigenen Beet und einem Team unter Leitung von Sabine Friederichsen.
Sonntag, 28.August: Tomatenvielfalt erleben

Im Foto Annegret Schöning am Eröffnungsstand des VEN am 30.04.16, dekoriert mit Steckrübe und Mangold und einem Angebot von selbst vermehrten Iris, Essbaren Dahlien und Blaue Schweden-Kartoffeln

 


 

Bonn, 27.2.2016 - Anläßlich des Bonner Saatgutfestivals fordert der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, daß der Poppelsdorfer Nutzpflanzengarten nun endlich wieder für die BügerInnen und Bürger geöffnet wird. Dieser größte und mit fast 200 Jahren älteste Garten seiner Art in Deutschland vermittelt  Wissen über landwirtschaftliche Vielfalt. Er ist zentral gelegen und leicht erreichbar. Ohne Menschen, die Kultupflanzenarten nutzen, anbauen und vermehren können, würden Kulturpflanzen, anders als die meisten Wildpflanzen, nicht lange überleben.

Am Ende eines spannenden Abends stand fest: Wir sind die neue Regionalgruppe NordWest! Und damit ein herzliches MOIN aus dem Norden! Das Einzugsgebiet der Gruppe umfasst im Augenblick das schöne Ammerland, die Wesermarsch, (Ost-)Friesland und den Raum Oldenburg.

Die Demonstration am 20.Januar war nicht die erste vor dem Europäischen Patentamt in Müchen. Schon lange kämpfen Vielfaltsorganisationen gegen die Flut von Patentanträgen für Pflanzen und Tiere und versuchen mit Klagen einzelne Anträge zu verhindern. Jetzt ist ihnen mit Campact eine der großen, schlagkräftigen Organisationen der Zivilgesellschaft zur Seite gesprungen und hat die Demonstration organisiert. Auch unser Mitglied Doris Seibt, bekannt für Ihr Engagement im Storchenacker in Markt Schwaben war unter den Demonstranten (siehe Foto Mitte). Mehr zur Aktion im Blog bei Campact.

Foto links: Hier sieht man eine Schote der Dicken Bohne (Vicia faba), die in der Saison 2015 im Leipziger Gemeinschaftsgarten Querbeet angebaut wurde (Foto: Johannes Timaeus).


Die UN Generalversammlung hat das Jahr 2016 zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt. Hülsenfrüchte haben eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, da sie durch eine Symbiose mit den sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Atmosphäre gewinnen können. Außerdem sind sie eine wichtige pflanzliche Eiweißquelle. Der VEN setzt sich aktiv für die Erhaltung traditioneller Hülsenfrüchte ein. Die Buschbohne "Paas Lintorfer Frühe" konnte so aus der Versenkung gerrettet werden und wird wieder in einer Reihe von Gärten angebaut und regional vermarktet.

Dieses Jahr gibt es eine Reihe von Veranstaltung rund um die Hülsenfrüchte. Es gibt Vorträge, Infostände und innovative Produkte rund um die Hülsenfrüchte auf der Grünen Woche in Berlin und auf der Biofach in Nürnberg.

Bisher wird ein Großteil der Hülsenfrüchte insbesondere Soja aus Amerika und Asien importiert. Soja wird unter äußerst fragwürdigen ökologischen Bedingungen produziert. Ein Großteil (über 80%) des weltweit angebauten Sojas ist gentechnisch verändert. Von zunehmender Bedeutung ist deshalb der Anbau von Hülsenfrüchten in Deutschland.  Mittlerweile gibt es eine Reihe von Fördermaßnahmen, Modell- und Forschungsprojekten. Einen Artikel zu diesem Thema von Johannes Timaeus finden Sie hier.

Letzten Sonntag gab es einen Tag zur Vielfalt von Chilis, Paprikas und Tomaten, der vom Tropengewächshaus in Witzenhausen organisiert wurde. Ursula Reinhard, Alexander Artmann und Johannes Timaeus vom VEN waren vor Ort und haben mit Ausstellungen zur Vielfalt von Tomaten, Paprika und Chili sowie Vorträgen zum Programm beigetragen. Es gab spannende Gartenführungen, Verkostungen und ein vielfältiges Angebot an samenfesten Saatgut. Einen kurzen Bericht und viele Fotos finden Sie in dem Bericht von Johannes Timaeus.

 

 

 

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