Die „Rote Emmalie“ ist eine Kartoffelsorte mit rotem Fruchtfleisch. Sie ist mittelfrüh, vorwiegend festkochend und länglich. Sie ist eine neue Sorte und wurde 2012 in die Bundessortenliste aufgenommen.

Gezüchtet wurde die Rote Emmalie vom Bio-Kartoffelzüchter Karsten Ellenberg aus Barum bei Uelzen (Niedersachsen).

Steckbrief „Rote Emmalie“

Die Tomatensorte Sunviva ist die erste nach dem neuen Open Source Konzept zugelassene Tomatensorte. Sie wurde gemeinschaftlich im Netzwerk des ökologischen Freiland-Tomatenprojekts an der Uni Göttingen gezüchtet, bei dem unser Mitglied Dr. Bernd Horneburg beteiligt ist. Bei den Saatgutfestivals im Rheinland kann man Jungpflanzen bekommen

Foto Links: hier sieht man ein Gemenge aus Wintererbse und Winterweizen auf dem Versuchsbetrieb Neu Eichenberg der Universität Kassel. Foto von Johannes Timaeus.


Mischkulturen bzw. Gemenge haben einiges an Potential wieder mehr Vielfalt auf die Äcker zu bringen und gleichzeitig zu einem produktiven landwirtschaftlichen Betrieb beizutragen. Um den Stand in der Praxis in Sachen Mischkulturen zu beleuchten, hat die Universität Kassel (Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz, Prof. Maria Finckh) im Rahmen des Projektes Remix eine Umfrage zu Mischkulturen ausgearbeitet. Sie richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte (im Voll- oder Nebenerwerb). Bei der Umfrage geht es um folgende Aspekte:

  • Ob und welche Mischkulturen schon in der Praxis Anwendung finden.
  • Was die Vorteile von Mischkulturen aus Praxis-Sicht sind
  • Was möglicherweise die Hürden für Mischkulturen in der Praxis sind und was deren Praxistauglichkeit verbessern würde.

 

Es geht also darum rauszufinden, wie man mittels Mischkulturen wieder mehr Vielfalt in die Landwirtschaft bekommt und so auch den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Düngemitteln zu reduzieren. Ein kleinen aber sehr wichtigen Beitrag dazu kann man durch das Ausfüllen der Online-Umfrage leisten. Dafür sollte man sich ein bisschen Zeit nehmen, ca. 15 Minuten.

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt startet ein neues Konzept für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt. Das bisherige System war ein Patensystem in dem bestimmte besonders wertvolle Sorten einzelnen Paten zur Erhaltung übergeben wurden. Nun stellt der VEN ein neues Erhaltungskonzept vor: Erhalter-Ringe. Erhalter-Ringe sind eine offene und dezentrale Form der Sortenerhaltung. Wir rufen alle an der Erhaltung und Weiterentwicklung samenfester Sorten interessierten Menschen auf sich an Erhalter-Ringen zu beteiligen. Weitere Informationen zu den Erhalter-Ringen und Kontakt-Informationen finden Sie hier.

Das Stadtgarten-Projekt Gartenwerkstadt in Marburg gibt jährlich einen politischen Gartenkalender heraus. Für das Jahr 2018 dreht sich alles um das Thema Vielfalt im Garten.

Der taschenGARTEN ist ein persönlicher Terminplaner und politischer Gartenkalender mit einer wöchentlichen Anbauplanung für den (Gemüse-) Garten. 2018 stellt er viele konkrete Beispiele vor, wie Vielfalt in den Garten gebracht und erhalten werden kann. Außerdem ist er voller Hintergrundinfos zu Vielfalt im Kontext Landwirtschaft.

Bekommen kann man den Kalender hier.

Über 50 Besucher waren gekommen zum Tag der offenen Tür unseres Mitglieds Steve Schwartz nach Leudelange südlich von Luxemburg Stadt. Darunter auch unsere kleine Delegation der Regionalgruppe Düsseldorf. Dicht gedrängt beginnt die Führung im Flur der Saatgutwerkstatt. Steve Schwartz begrüsst die Menschen auf Deutsch - schließlich sind die Luxemburger deutlich sprachbegabter als die deutschen Gäste.

Bei schönstem Sommerwetter fand am 6. August 2017 in Germersheim die 8. Kurpfälzische Gemüseschau "Gartenschätze" statt; es kamen wieder weit über tausend Interessierte. Gemeinsam mit Melanie Grabner´s lilatomate trat der VEN auch in diesem Jahr als Veranstalter auf und war mit einem Stand vor Ort.

Mitgliederversammlung des VEN schickt Resolution an den Rektor der Universität Bonn

Zu den Geschenken des Preußenkönigs Friedrich-Wilhelm III an die Universität Bonn zur deren Gründung 1818 gehörte neben dem Poppelsdorfer Schloß, dem Hof samt Hofgarten auch der heutige Nutzpflanzengarten der Botanischen Gärten. Er dient seitdem der Forschung und Lehre und ist der älteste und größte Schau- und Lehrgarten  über Nutzpflanzen in Deutschland. 

„Das Menschenrecht auf Nahrung wird zunehmend durch Landgrabbing und Beschränkungen des Zugangs zu Saatgut verletzt. Die G20-Staaten tragen hierzu maßgeblich bei, indem sie einseitig auf Wirtschaftswachstum und die Bevorzugung großer Unternehmen setzen“, erläutert Gertrud Falk vom FoodFirst Informations-& Aktions-Netzwerk (FIAN) in der Pressemitteilung von FIAN Deutschland vom 4.7.17.

Pressemitteilung
Verden und Berlin, 11. Mai 2017

* Hybridweizenzüchtung: 100.000 Brötchentüten transportieren den Protest
* Bäckereien beteiligen sich an Aktionswoche für gentechnikfreies und nachbaufähiges Saatgut

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