Die menschliche Ernährung steht auf einer erschreckend schmalen Basis. Allein Reis, Mais und Weizen decken die Hälfte des weltweiten Nahrungsbedarfs „Die Vielfalt der Nutzpflanzen und Tierrassen ist jedoch entscheidend im Kampf gegen Hunger und Armut“, erklärte SWISSAID-Geschäftsleiterin Caroline Morel bei der Lancierung der Jahreskampagne zum Thema biologische Vielfalt. Mit konkreten Projekten im Weltsüden und einer Saatgut-Karawane in der Schweiz gibt SWISSAID Gegensteuer.

In der Minibibliothek des BuchVerlag für die Frau ist im März das Tomatenbüchlein unserer Gemüsesortenpatin Regina Röhner erschienen.

In Bellingen, einem kleinen Ort mit 2.700 Einwohnern in New South Wales, ziemlich genau 550 km nördlich von Sydney am Waterfall Way zum Dorrigo Nationalpark, einem UNESCO-Weltkulturerbe, gelegen, findet regelmäßig ein großer Pflanzenmarkt statt. So auch im März 2010: etwa 50 Stände mit 100.000 Pflanzen waren dieses Mal – zum 20. Jubiläum – mit dabei, berichtete das Lokalfernsehen.

Eigentlich ist es kein Geheimnis, dass eines der besten Mittel zur Bodenverbesserung der eigene Kompost ist. Wer einen Garten besitzt, hat damit kaum Probleme. Ideal ist es, in den eigenen Boden jährlich etwas Kompost einzuarbeiten. Dabei freuen sich die Pflanzen zugleich über die Lockerung des Bodens.

Doch manchmal greift auch der ambitionierte Hobbygärtner zu Blumenerde, ohne zu wissen, dass dort fast immer ein hoher Anteil an Torf enthalten ist, wobei heimische robuste Pflanzenarten gar keine Torferden benötigen.

Im Rahmen der AG Patenschaften im VEN wurde ein Workshop mit dem amerikanischen Züchter Tom Wagner als Angebot an VEN-Mitglieder und Interessierte veranstaltet. Rund 30 Personen haben an dem Workshop teilgenommen und sich aktiv an den Diskussionen und den am Rande aufgebauten Präsentationen beteiligt. Mit dieser Zusammenfassung wollen wir allen, die nicht kommen konnten, nachträglich einen Einblick in diesen Workshop geben.

Die Saatgutliste 2010 ist jetzt frisch aus der Druckerei gekommen und am 10. Februar zusammen mit einer Reihe weiterer Unterlagen an alle Mitglieder versandt worden.

Mitglieder, die bis Ende März noch keine Saatgutliste erhalten haben, sollten prüfen, dass der Jahresbeitrag für 2009 überwiesen wurde und sich dann mit der aktuellen Postanschrift bei der  Geschäftsstelle melden.
Sollte jemand keine Saatgutliste wünschen, bitte ebenfalls einen kurzen Hinweis an die Geschäftsstelle geben.

Mitglieder von über 60 Bürgerinitiativen, von Bauern-, Tierschutz- und Umweltverbänden demonstrierten Mitte Januar in Berlin anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche durch Agrarministerin Ilse Aigner gegen die industrielle Massentierhaltung. Die in dem Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zusammengeschlossenen Aktivisten stiegen vor dem Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) aus einem Viehtransporter. Auf Bannern forderten sie von Agrarministerin Aigner ein Umsteuern in der Agrarpolitik zugunsten von Bauernhöfen statt von Agrarfabriken.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat im Rahmen der Grünen Woche in Berlin seine neue Broschüre „Agrogentechnik und Naturschutz“ vorgestellt, in der die bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Gentechnik-Mais sowie die möglichen Folgen für verschiedene Arten zusammengefasst sind. Es werden auch die bestehenden Forschungslücken aufgezeigt.

Neben dem unangefochtenen Platzhirschen Google macht sich ein kleiner Konkurrent aus Deutschland auf, das schlechte Gewissen der Internetnutzer zu beruhigen – mit einer Öko-Suchmaschine, die gleichwohl gute Ergebnisse liefern soll.

Die Welt der IT verspricht in vielen Fällen des täglichen Lebens Erleichterung, insbesondere wenn Hard- und Software reibungslos miteinander kommunizieren und der Suche nach Informationen im weltweiten Internet nichts im Wege steht.

„Wege aus der Hungerkrise - die Erkenntnisse des Weltagrarberichts und seine Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen“ fasst wichtige Ergebnisse des Weltagrarberichts auf 42 Seiten zusammen.

Neben Einzel- und Großbestellungen kann die Broschüre auch im Internet als PDF heruntergeladen werden. Mehr Informationen unter: weltagrarbericht.de

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