Die Patenschafts-AG hat nach unserem Erhalterseminar im März Zuwachs bekommen. Drei neue BetreuerInnen kümmern sich um die PatInnen, die im Frühjahr weitere Patenschaften übernommen haben. Um die neuen Mitglieder der AG mit den Anforderungen und Strukturen ihrer Aufgabe vertraut zu machen, trafen sich am 16./17.

Die Feier zum 25. Jahrestag des VEN in Witzenhausen war ein Fest für die landwirtschaftliche Vielfalt und für ihre ErhalterInnen. Sie präsentierten ihre Arbeit auf über einem Dutzend Ständen und Ausstellungen. Man konnte alte Freunde treffen, neue kennen lernen, Erinnerungen teilen, Pläne schmieden und sich an Aussehen und Geschmack der Vielfalt erfreuen.

Bei der Sonntagsmorgenveranstaltung am 19. Juni 2011 im Schulbiologiezentrum in Hannover nahmen Tomatenfans und Interessierte sich  die Zeit die Vielfalt der Tomaten auf Fotos und an den aufgepflanzten Tomaten zu betrachten.

Im künftigen Campus Poppelsdorf der Universität Bonn soll der Teil des Nutzpflanzengartens, der die heimischen Nutzpflanzen beherbergt und eine wichtige Funktion als Lehrgarten hat, durch einen Fahrrad- und Fußweg verdrängt werden. Dieser Weg könnte aber genauso gut um den Garten herum führen – die Studierenden müssten höchstens 60 m weiter laufen oder Rad fahren.

Dem Winter mussten sie nicht trotzen, die Teilnehmer des 1.Erhalterseminares zu Winterkulturen in Hannover. Bei schönem Wetter genossen die Teilnehmer den Ausflug in den Gemüsegarten.

Der Landesverband Rheinland der Gartenfreunde e. V.  als die größte Vereinigung im Kleingartenwesen in NRW, hat sich bereit erklärt, den VEN beim Erhalt der Sortenfvielfalt zu unterstützen. Das Einzugsgebiet reicht von Emmerich bis zum Rhein-Sieg-Kreis und von Wuppertal bis Aachen.

Vollauf zufrieden waren die Veranstalter My Open House und VEN mit dem großen Interesse von fast fünfhundert BesucherInnen am 19. Februar beim Fest der Kulturpflanze in Iphofen. Der Markt der Vielfalt von Saatgut, Pflanzgut (Dreschflegel, Rieger und Hofmann, Regenbogenschmiede, Bingenheimer Saatgut, Gärtnerei Veit Plietz, Fränkische Quittenrekultivierung,  Förderkreis Speierling, Brennerei Pabst und VEN) und die Ausstellungen von ca hundert Weizensorten (Freie Saaten) und ebenso vielen Kartoffelsorten (Rosa Störkle) waren umlagert.

[16.02.2011, Pressemitteilung] Die Ausstellung „Korn“ mit hundert Weizensorten ist nur eine von vielen Attraktionen, die in Iphofen im Landkreis Kitzingen am 19. Februar zu sehen sind. Saatgut seltener Sorten für den eigenen Garten, Pflanzgut, Kräuter, Wildblumensamen und die größte Quittensammlung Europas präsentieren rund ein Dutzend Aussteller. Die ungewöhnliche Vielfalt wird von einem Vortragsprogramm begleitet, das unter anderem über Projekte zur Erhaltung von Bamberger Gemüsesorten, oder über Gefahren der Gentechnik im Obstbau informiert.

Im Jahr 2011 findet zum 4. Mal der Saatgutlehrgang auf dem Ökohof von Peter Barthel in Flögeln bei Cuxhaven statt. Der aus drei Wochenendkursen bestehende Lehrgang ist besonders auf den Erhalt von Gemüsesorten ausgerichtet. Er wendet sich an HausgärtnerInnen, BiolandwirtInnen, BeraterInnen, LandwirtschaftslehrerInnen und andere Interessierte, sowohl AnfängerInnen wie Fortgeschrittene bezüglich der Saatgutgewinnung. Die Veranstaltung lehnt sich eng an die Lehrgänge der Arche Noah, Österreich, an.

Buschbohnen sind wenig ertragreich – eine Meinung, die man ab und zu hört.

Das mag für manche Buschbohnensorten gelten. Besonders für solche, die viele Jahre nicht in der Nutzung waren, daher nicht auf Ertrag ausgelesen wurden und sich im Rahmen einer Patenschaft erst regional anpassen müssen.

Einbohnen hingegen sind  ertragreiche Varianten unserer Buschbohnen. Sie sind  in der älteren Literatur als Bohnentyp nicht aufgeführt . Wahrscheinlich wurden sie immer als Familien- oder Dorfsorten von Hand zu Hand weiter gegeben. 

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