Auch in 2012 stellten wir erneut zahlreiche Sorten für den Neueinstieg in eine Patenschaft bereit. Im Frühjahr waren es wiederum Sorten der Gartensalate, der Erbsen, der Bohnen sowie der Tomaten. Es sind viele Sorten dabei, die bereits durch eine(n) oder mehrere Patinnen oder Paten betreut werden. Wir werden versuchen, den Kontakt unter den Patinnen und Paten einer Sorte zu vermitteln, wenn gewünscht. Für die eigene Fortbildung auf dem Gebiet der Saatgutvermehrung sei an dieser Stelle auf die Saatgutseminare für Anfänger oder Fortgeschrittene hingewiesen.

Es führt zu nichts, wenn ich über Sommer etwas zu einem Gartenbuch schreiben will. Zu sehr lockt der Garten, immer ist etwas zu säen, zu pflanzen, zu ernten. Erst wenn es Winter ist, gibt es ausreichend Zeit zum Schreiben. So kommt die Buchbeschreibung spät.
 
Bücher über Gärtnern, Gemüseanbau zeichnen sich oft dadurch aus, dass der eine Autor vom Anderen abschreibt und man nicht viel Neues erfährt. Das ist bei diesem Buch anders. Hier hat der Autor eigene Gedanken, Erfahrungen, Wissen aufgeschrieben und stellt sie den Lesern zur Verfügung.
 

Das Umweltforum (UFO) im Schulbiologiezentrum Hannover ist eine seit Jahren stattfindende Veranstaltung, bei der Umwelt- und Naturschutzinitiativen ihre Arbeit präsentieren und für Ihr Thema bei den 5000 Besuchern werben. Der VEN ist seit Jahren mit einem Info-Stand vertreten.

Präsentiert wurden Tomaten und Chilis aus unseren Gärten, so wie Kartoffelsorten von Karsten Ellenbergs Kartoffelvielfalt.

Unter diesem Motto fand am 28.August das "Fest der Tomatenvielfalt" im Ernst-Winter-Heim am Lindener Berg in Hannover statt. Organisiert von Mitgliedern der verschiedenen Kolonien des Kleingärtnervereins Linden und Tomatenfans aus der Nachbarschaft, wurde für einige Stunden die Tomate, das deutsche Lieblingsgemüse, in den Mittelpunkt gestellt. 150 bis 200 Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung kamen und erlebten eine interessante Veranstaltung.

Angeboten werden können über die Saatgutliste so genannte Erhaltersorten, die unsere Vereinsmitglieder in ihren Gärten vermehrt haben. Daneben wird den PatInnen die Gelegenheit gegeben, auch ihre Patensorten über die Saatgutliste zur Weitergabe anzubieten.

Für die aufgelisteten Arten benutzen Sie bitte den jeweils spezifischen Erfassungsbogen (s.u.).
Für alle anderen Angebote verwenden Sie bitte den allgemeinen Bogen.

Der bundesweit tätige Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt entstand vor 25 Jahren durch starke Impulse von Menschen aus dem Witzenhäuser Raum und der Universität. Die über 600 Mitglieder engagieren sich als Sortenpaten, tauschen Saat- und Pflanzgut, propagieren ein „Gemüse des Jahres“, begehen einen Tag der Kulturpflanze oder führen Saatgut-Seminare durch. So wollen sie – gemeinsam mit vielen anderen Einrichtungen und Unterstützern - vergessene und vernachlässigte Kulturpflanzenarten und -sorten erhalten.

Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Hans Herren, Initiator und Direktor des Weltagrarberichtes, und Achim Steiner,  Exekutivdirektor des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen UNEP werden anläßlich der internationalen Konferenz der Vereinten Nationen mit Nichtregierungsorganisationen am Bonner "Stadtgespräch" am 2. September 20h im Brückenforum Bonn teilnehmen. Der VEN wird mit einem Informationsstand vertreten sein. 

20:00 Eröffnung: Jürgen Nimptsch - Oberbürgermeister der Stadt Bonn

20:15 Impulsvorträge: Achim Steiner - UNEP-Exekutivdirektor

Demnächst wird Saatgut von den Paten an den VEN zurück gegeben. Damit es heil und vollständig bei uns ankommt, sollte folgendes bedacht werden:

Der Postweg ist der erste Stresstest für das Saatgut. Die Sortiermaschinen bleiben keinem Brief erspart.

Saatgut sollte deshalb gut in gepolsterten Umschlägen versendet oder durch Luftpolsterfolie oder eine Pappumhüllung geschützt werden.

Wintererbsen waren früher wichtige Kulturen in der Fruchtfolge und wurden vielfältig genutzt. Der ökologische Landbau versucht, sie wieder in die Nutzung zu bringen.

Parallel dazu bringt der VEN einige Wintererbsensorten in Patenschaft, um auch ihre Nutzung im Hausgarten und in der Küche zu erproben.

Nur in wenigen, meist kleineren Gartenbaubetrieben setzt man in Deutschland noch auf den Anbau und die Vermarktung von Salaten, die den Winter über nicht im Gewächshaus angebaut werden. Daher sind auch Sorten, die Frosthärte beweisen, fast gänzlich aus dem Handel verschwunden.

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