Die Demo in Hannover war ein Erfolg. Vielen Dank noch mal für die breite Unterstützung bei der Agrardemonstration am 10. November 2012 in Niedersachsen. Wir haben gesagt, wir kommen wieder und das wollen wir tun.

Am 8. Januar 2013 wollen wir den Landtag umzingeln und unsere agrarpolitischen Forderungen an die neue Landesregierung mit einem deutlichen Symbol – eine neue agrarpolitische Landkarte mit unseren Forderungen an die neue Landesregierung - unterstützen.

Bürger und Bauern Hand in Hand für eine neue, faire Agrarpolitik in Niedersachsen.
Wir fordern:

2000 Menschen haben am 10. November in Hannover unter dem Motto „Bürger und Bauern für eine neue, faire Agrarpolitik in Niedersachsen“ demonstriert. Unter den 52 Organisationen, die zur Demonstration eingeladen haben, war auch der VEN (auf dem Foto zu sehen direkt hinter dem Frontbanner). „Vielfalt statt Monokulturen“ und „gentechnikfreies Saatgut“ waren deshalb auch zwei der Forderungen der Demonstranten. Artgerechte Tierhaltung, umwelt- und klimaverträgliche, bäuerliche Landwirtschaft und Solidarität mit den Kleinbauern in Afrika waren weitere wichtige Themen in Hannover.

Wintergemüse haben hier im Norden für Gärtner einen besonderen Charme, denn der Herbst ist länger und wärmer als im restlichen Deutschland, das Frühjahr dafür deutlich zögerlicher und später. Die gute Überwinterungsfähigkeit der Münchner Banater Wintererbse hat mich überzeugt, der in jedem Jahr doch extrem kurze Erntezeitraum dagegen war sehr auffällig und für mich als Endverbraucher mit hauptsächlichem Wochenendkochen eher ärgerlich.

Durch die Übernahme einer Patenschaft beteiligen sich Paten am Erhalt von Sorten, die nicht mehr im Handel erhältlich sind. Manche leisten dabei Besonders, welches es zu erwähnen und zu würdigen gilt. Beim diesjährigen Erhalterseminar wurden Patenschaftsurkunden an zwei Patinnen vergeben. Wir bedanken uns bei beiden für ihr besonderes Engagement.

Demonstration von Bürgern und Bauern für neue, faire Agrarpolitik in Niedersachsen - Hannover, 10. November 2012

Internationales Saatguttreffen in Périgueux, Frankreich 27.-30. September 2012

[25.10.2012, Pressemitteilung] Sie ist das Gemüse des Jahres 2012 und steht stellvertretend für viele fast vergessene Kulturpflanzenarten und -sorten im Logo des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN). Denn als vor über 25 Jahren der VEN gegründet wurde, gab es Pastinaken nicht mehr zu kaufen. Kartoffeln und Möhren hatten die Pastinake für lange Zeit von den Tellern verdrängt. Heute erlebt sie vor allem als Ökogemüse eine wahre Renaissance. Das Aroma und die Süße der Wurzeln machen sie attraktiv für Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Salate oder als Dessert.

Seit drei Jahren kümmern sich Paten aus der Region Hannover und Hildesheim  um den Erhalt der Stangenbohne „Hildesheim“. In diesem Jahr fand das jährliche Treffen auf dem Genussmarkt in Hildesheim statt. An einem gemeinsamen Stand wurde versucht, die Sorte wieder an Gartenbesitzer in Hildesheim und in der Umgebung zu geben. Informationen und Saatgut wechselten von Erhaltern zu Besuchern des Marktes. Für viele war es eine Selbstverständlichkeit, der Sorte einen Platz in ihrem Garten zu geben.

Verschiedene Tomaten, Bohnen und Chilis aus unseren Gärten und Kartoffeln von Karsten Ellenberg bestimmten in diesem Jahr den Stand des VEN beim UFO. Die Vielfalt an Samenkörnern, verbunden mit der Frage: Welche Samen kennen Sie? stand am Beginn vieler Gespräche zur Einfalt im Handel und zur bedrohten Vielfalt bei den Nutzpflanzen.

Manche warten schon auf die neue Patensortenliste. Sonst gab es sie doch schon im August und nun im September immer noch nicht.

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